ONLINE-UMFRAGE
IM SEPTEMBER

Alle Jahre wieder: Hilfe, ich habe nichts zum Anziehen! Kennen Sie das?

Als Fashionista hängt meine neue Garderobe schon im Kasten.
Zum Anziehen habe ich genug, einzelne, modische Teile gönn ich mir
Bis zum Ausverkauf halte ich durch, dann schlage ich aber zu.
Kurzfristige Modetrends sind nicht meins, ich mag Klassisches.
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Guter Pilz, Böser Pilz

Nicht selten endet ein Waldausflug mit anschließendem Festmahl im Spital. Denn was stolze Schwammerlsucher so im Körbchen heimbringen, ist manchmal lebensbedrohlich. Wer kein echter Kenner ist, sollte verdächtige Exemplare besser stehen oder im Zweifelsfall seine Beute von einem Pilzberater begutachten lassen. 2009 wurden bei 153 Konsultationen 16 giftige Schwammerln ausgemustert. Beratungsstellen gibt es in jedem Bundesland, Liste unter: www.myk.univie.ac.at/Pilzauskunft.htm
[Foto: istockphoto.com - Alex Potemkin]

 

Das Biokistl kommt ins Haus

Kein eigenes Beet, der nächste Biobauernhof Lichtjahre entfernt? Wer Wert auf saisonales und biologisches Obst und Gemüse legt, schafft sich einfach ein Abonnement auf die köstliche Frischware an. War es vor einigen Jahren nur eine Handvoll Anbieter, wird die Liste der Lieferanten der Initiative Biokistl in jedem Bundesland immer länger. Neben den köstlichen Früchten kann man sich auch weitere Lebensmittel wie Getreide, Käse, Wurst und Fleisch in Bio-Qualität nach Hause oder an den Arbeitsplatz zustellen lassen. Je nach Anbieter gibt es Standard- oder variable Biokistl-Größen, auch individuelle Einzelbestellungen lassen sich arrangieren. Eine Liste aller Biokistl-Anbieter finden Sie auf: www.umweltberatung.at. So ist es ein Leichtes, sich gesund und bio zu ernähren, und herrlich bequem ist es noch dazu!
[Fotos: istockphoto.com - Kelly Cline]

 

Energiesparlampen

Dem Licht gehen die Watt aus - Seit 1. September ist nun auch die 75-Watt-Birne Geschichte. Wer sie gehamstert hat, benutzt sie weiter, produziert werden darf sie laut EU nicht mehr. Das Zeitalter der Energiesparlampe mit ihren unzweifelhaften Vorteilen, aber auch problematischen Aspekten ist nicht aufzuhalten. Vielen lässt der Umstieg auf die Sparlampen aus verschiedenen Gründen gar die Grausbirnen aufsteigen. Waren die Angaben über deren Energiewert schon vorher nicht ganz einfach zu durch-
schauen, ist das Wirrwarr nun perfekt.
Die abgeänderte Kennzeichnungspflicht plus detaillierte Produktinfos auf den Verpackungen bescheren uns jetzt neue Aufdrucke, also neue Rätsel, die es zu lösen gilt. Wer bisher gewohnt war, in Watt zu denken, muss jetzt nämlich auf Lumen umschalten. Während Watt den Energieverbrauch einer Lampe angeben, gibt der Lumen-Wert Auskunft über deren Lichtstärke. Dass die Verbraucher mit den Sparlampen bisher nicht so richtig warm werden können, liegt nicht nur am höheren Anschaffungspreis, sondern u.a. an ihrer Lichtfarbe, die als zu kalt empfunden wird. Auch stehen die Energiesparlampen im Verdacht, die Netzhaut des Auges zu schädigen und gar Krebs zu begünstigen, wobei Mediziner jedoch entwarnen.
Der, wenn auch geringe, Gehalt an giftigem Quecksilber trägt auch nicht gerade zu ihrer Beliebtheit bei. Einige Hersteller tüfteln bereits an einer noch energiesparenderen LED-Leuchtdioden-Variante. Wie dem auch sei: Beim jetzt noch schwierigen Kauf einer neuen Lampe wird uns sicher irgendwann das sprichwörtliche Licht aufgehen.
[Foto: istockphoto.com - HansChris]

 

1, 2, 3 ... Gut fürs Klima: weniger Fleisch

1 Zu viel „Fleischeslust“: Im Schnitt genehmigen sich Herr und Frau Österreicher täglich 25 dag Fleisch oder Wurst. Was weit über den Empfehlungen von Ernährungs-
fachleuten liegt – ein Viertel davon würde ausreichen. Den Fleischkonsum zu reduzieren täte nicht nur der Gesundheit gut.
2 Negative Folgen: Unsere Essgewohnheiten schaden auch dem Klima: So braucht es zur Herstellung einer Kalorie Fleisch etwa sieben pflanzliche. Die Tierhaltung verursacht 85% der CO2-Emissionen der gesamten Landwirtschaft. Rinder und Schafe produzieren u.a. Unmengen an Methan.
3 Klimaschonend essen: So einfach geht´s: Nach Möglickeit nur regionale, saisonale und biologische Lebensmittel konsumieren. Und: nicht täglich Fleisch und Wurst, nur jeden dritten Tag 20 dag. So tragen Sie mit Messer und Gabel zum Klimaschutz bei! Infos: www.umweltberatung.at
[Fotos: istockphoto.com - Lachlan Currie]

 
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