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Text: Andrea Fallent
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Zahnpflege
für
Vierbeiner
Regelmäßige Mundhygiene,
Vorbeugung von Zahnstein
und tierärztliche Vorsorge-
untersuchungen sind auch
für Haustiere wichtig.
m Gegensatz zum Menschen
können sich Hund, Katze, Kanin-
chen oder auch Frettchen nicht
selbst um die Zahnpflege küm-
mern. Und so haben viele Tier-
arzt-Patienten Probleme mit Zahnstein,
Zahnfleischentzündungen oder lockeren
Zähnen. Auch Pferde profitieren von kon-
tinuierlichen Checks der Maulhöhle.
Zahnbürste für Hunde.
Der optimale
Zeitpunkt, um beim Hund mit der Zahn-
pflege zu beginnen, ist der Zahnwech-
sel: „Abhängig von der Rasse entwickelt
sich bei Hunden das bleibende Gebiss
zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat“,
erklärt DDr. Camil Stoian, Tierzahnarzt
in Vösendorf. Spätestens jetzt sollte man
seinen Liebling mit der kalten Schnauze
mit der täglichen Maulhygiene bzw. mit
dem täglichen Zähneputzen vertraut ma-
chen. „Das Zähneputzen ist eindeutig die
wirksamste Methode zur Gesunderhal-
tung der Zähne. Unterstützend wirken
spezielle Kaustangen und antibakteri-
elle Mundhygienelösungen, die man dem
Trinkwasser beimengen kann.“ Haupt-
aufgabe der Zahnpflege ist – genauso
wie bei Herrchen und Frauchen – die
rechtzeitige Entfernung des Zahnbelags
von den Zahnoberflächen und aus den
Zahnfleischtaschen, bevor er sich in
hartnäckigen Zahnstein umwandelt.
„Abgetragene“ Zahnbürsten des
Hundehalters eignen sich denkbar
schlecht, schon allein deshalb, weil
man seinen vierbeinigen Gefährten so
mit Kariesbakterien anstecken kann.
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